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Arm wird durch die Reichensteuer niemand!
14. August 2009„Unbeirrt von all dem Geschrei der steuerscheuen besitzenden Klassen holen wir uns das zur Erfüllung der vielfachen Gemeindeausgaben notwendige Geld dort, wo es sich wirklich befindet.“
Dieser legendäre Satz stammt vom Wiener Finanzstadtrat Hugo Breitner aus dem Jahr 1922. Die berühmten „Breitner Steuern“ sorgten wesentlich für die Finanzierung des Gemeinwesens im Wien der 20er Jahre. Die zahlreichen Wiener Gemeindebauten geben noch heute Zeugnis davon. (mehr …)
Über eine sozial gerechte Gesellschaft
14. August 2009
Warum ist Wien – die Stadt der Musik – gar so still?
13. August 2009
Alle die schon einmal in Paris, London, Rotterdam, New York oder Tokio mit der Metro, Tube oder Subway gefahren sind kennen sie: die Musiker und Artisten, die in den Gängen und größeren Stationen ihre Künste zum besten geben und den Soundtrack der Stadt produzieren. Oft sind die Vorstellungen so überzeugend, dass große Trauben begeisterter Menschen aller Altersklassen inne halten um sich verzaubern zu lassen oder einfach nur kurz dem Alltag zu entfliehen. (mehr …)
Über Bildung
13. August 2009
Raus mit dem Bundesheer aus der Stiftskaserne!
13. August 2009
Mitten in Wien, in einer der besten Lagen der Stadt, zwischen Mariahilferstraße und Spittelberg befindet sich die Stiftskaserne. Freiherr von Chaos hat das Haus im 17. Jahrhundert als Sommerhaus für Waisenkinder errichten lassen. Seit dem 18.Jahrhundert dient der riseige Gebäudekomplex ausschließlich militärischen Zwecken.
Heute befinden sich in der Stiftskaserne die Landesverteidigungsakademie, die Redaktionen der Zeitschriften „Österreichische Militärische Zeitschrift“ und „Truppendienst“, die Heeresbild- und Filmstelle, das Kommando Führungsunterstützung, die Österreichische Militärbibliothek, das Militärordinariat, die Militärsuperintendentur sowie Abteilungen des Verteidigungsministeriums.
Für 2010 ist die Absiedlung des Bundesheers aus dem Wiener Arsenal geplant. Fein. Warum das Bundesheer aber mitten in der Stadt eine riesige Fläche benötigt, die für die Öffentlichkeit völlig unzugänglich ist, bleibt hinterfragenswert.
Das Gelände könnte als Universität oder Kulturraum mit öffentlichem Zugang wesentlich sinnvoller genutzt werden, als in einer der besten Lagen Wiens einen hermetisch abgeschlossenen Militärkomplex zu betreiben!
Denkst Du schon, oder glaubst Du noch?
13. August 2009Es gibt ein Leben vor dem Tod! Soviel kann im Darwin Jahr 2009 mit Sicherheit gesagt werden, alles andere ist da nicht so sicher, oder wie es in der von den Wiener Linien verweigerten Kampagne heißt: „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.“
Now stop worrying and enjoy life!
Mehr darüber gibt es hier! Hier geht es zu einem sehr interessanten Vortrag von Dr. Michael Schmidt-Salomon, gehalten bei der Ars Electronica im September 2007.
Braucht der reiche Musikverein noch Förderungen?
13. August 2009Das Kontrollamt der Stadt Wien hat gefordert, keine Subventionen mehr an den Musikverein zu vergeben. Grund dafür sind die finanziellen Erfolge des privaten Vereins, der finanziell hervorragend ausgestattet ist.
Die Analyse der Bilanzzahlen liefert ein wirtschaftlich eindrucksvolles Bild eines hervorragend ausgestatteten Vereins, stellt der Prüfbericht fest. (mehr …)
Über den Wahlkampf
11. August 2009
Zwischenbilanz des Grünen Klubs im NÖ Landtag
4. August 2009Nach knapp eineinhalb Jahren in der neuen Legislaturperiode des NÖ Landtags ist es Zeit, eine sommerliche Zwischenbilanz der des Grünen Klub im NÖ Landtag zu ziehen. Mit welchen Themen ist es den Grünen gelungen, sichtbar zu werden, welche thematischen Spuren haben die Grünen hinterlassen können. Interessant dabei ist ein kleines Zahlenspiel. Formal sind die Grünen die einzige Oppositionspartei, obwohl sich auch SPÖ und insbesondere FPÖ, die beide ein der Landesregierung vertreten sind, oft genug als Oppositionsparteien gerieren. Man sollte vermuten, dass Parteien, die einen Regierungssitz haben ihre Anträge leichter durchbringen können, als eine Opositionspartei. Das Gegenteil stellt sich in NÖ heraus (siehe Diagramm). (mehr …)
Kehlmanns „Lichtprobe“ erregt die Gemüter
1. August 2009Die Rede von Daniel Kehlmann zur Eröffnung der Salzburger Festspiele erregt die Gemüter, provoziert Widerspruch wie Unterstützung. Endlich wird über Theater wieder gestritten und damit erfüllt Kehlmann mit der Aufführung seiner Rede „Die Lichtprobe“ die zentrale Aufgabe von Schauspiel. Öffentlicher Diskurs über den gesellschaftlichen und künstlerischen Status Quo und eine angeregte Diskussion darüber. (mehr …)