Was muss sich an Kulturpolitik in Wien ändern? Welche Vorstellungen und Ideen sollen umgesetzt werden? Anbei ein paar konkrete Ideen die ich in diesem Blog gerne zur Diskussion stellen möchte:
1. Kulturleben in Wien sichtbar machen
viele große europäische Stadte, allen voran Paris, haben ein gutes Konzept entwickelt, die KünstlerInnen ihrer Stadt auch im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Darüber hat selbst die NY Times überschwänglich berichtet. Auch einen Fim gibt es über “Metro Musik”. Warum geht sowas nicht auch in Wien? Wieso lassen wir uns gefallen, dass die Hausordnung der Wiener Linien “Hausieren und Musizieren” in einem Atemzug nennt und beides kategorisch verbietet? Musik, Tanz, Theater kann genau so gut im “Underground” stattfinden, wie in den etablierten Häusern der Stadt. (weiterlesen…)
Alle die schon einmal in Paris, London, Rotterdam, New York oder Tokio mit der Metro, Tube oder Subway gefahren sind kennen sie: die Musiker und Artisten, die in den Gängen und größeren Stationen ihre Künste zum besten geben und den Soundtrack der Stadt produzieren. Oft sind die Vorstellungen so überzeugend, dass große Trauben begeisterter Menschen aller Altersklassen inne halten um sich verzaubern zu lassen oder einfach nur kurz dem Alltag zu entfliehen.
Mitten in Wien, in einer der besten Lagen der Stadt, zwischen Mariahilferstraße und Spittelberg befindet sich die Stiftskaserne. Freiherr von Chaos hat das Haus im 17. Jahrhundert als Sommerhaus für Waisenkinder errichten lassen. Seit dem 18.Jahrhundert dient der riseige Gebäudekomplex ausschließlich militärischen Zwecken.
