Dem sehr geschätzten Erhard Busek geht also die Debatte um die Wahl des 3.Nationalratspräsidenten, die seit der konstituierenden Sitzung des Nationalrats am 28.Oktober gar keine mehr ist, „unendlich auf die Nerven“ und unterstellt ihr „Verlogenheit“. Ein wenig verwundern darf diese Fürsprache eines als besonnen und moderat geltenden ÖVP Politikers, der hier die Arbeit von Kickl & Vilimsky übernimmt schon. Andererseits wohl auch wieder nicht: höchstwahrscheinlich gab auch Erhard Busek 1996 seine Stimme Herbert Haupt als 3. Nationalratspräsidenten, der es damals lediglich deshalb nicht wurde, weil die SPÖ mit ihrem damaligen Klubobmann Peter Kostelka dem was Josef Cap dieser Tage als „parlamentarische Usance“ bezeichnete, die Zustimmung verwehrte. (weiterlesen…)
