Quoten sind pfui. Mit diesem Einstieg in jede Diskussion, die den Versuch unternimmt, Entwicklungen über Quoten zu regulieren, ist die Diskussion meistens auch schon wieder beendet. Das kann in einem freien Europa schon aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht funktionieren, rufen die Gegner empört. Wo bleibt der freie Markt, fragen sich die neoliberalen Deregulierungsfans.
Tatsache ist, dass die meisten europäischen Länder den Anteil an im jeweiligen Land produzierten Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sehr wohl regeln, wie hier zu sehen ist. Wenn nicht mit einer gesetzlich verankerten Quote, dann zumindest mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung. In Österreich geht das nicht. Ebensowenig für Frauen in Vorstandsetagen, wie für Musik aus Österreich darf es Quoten geben. Quoten seien “ausgemachter Blödsinn” und “protektionistisch”, Musik entweder international oder schlecht und Ende der Diskussion! (weiterlesen…)
Alle die schon einmal in Paris, London, Rotterdam, New York oder Tokio mit der Metro, Tube oder Subway gefahren sind kennen sie: die Musiker und Artisten, die in den Gängen und größeren Stationen ihre Künste zum besten geben und den Soundtrack der Stadt produzieren. Oft sind die Vorstellungen so überzeugend, dass große Trauben begeisterter Menschen aller Altersklassen inne halten um sich verzaubern zu lassen oder einfach nur kurz dem Alltag zu entfliehen.
Auch wenn es jetzt fast 6 Jahre her ist, dass ich nicht mehr im Musikbusiness tätig bin, so ganz lassen kann ich es immer noch nicht. Viele Freundschaften verbinden mich mit dieser Zeit und als DJ Spray lege ich auch nach wie vor auf. Ganz altmodisch mit Vinylen, in letzter Zeit oft mit meinem Freund Eldis La Rosa-Monier am Saxophon und Percussion.
